Evangelische Kindertagesstätte Rehe

Du bist ein Gedanke Gottes.

2     Aufnahmekriterien 

2.1      Der Weg in unsere Einrichtung

 

Die Evangelische Kindertagesstätte Rehe nimmt Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und Religion auf. Wir freuen uns, dass in unserem Haus unterschiedliche Kulturen repräsentiert sind und wir begegnen ihren Traditionen mit Respekt. Für die Aufnahme gelten die durch den Kirchenvorstand beschlossenen Aufnahmekriterien.

Wir betreuen Ihr Kind individuell und ermitteln in regelmäßigen Umfragen den aktuellen Stand Ihres Bedarfs. Die Beteiligung der Eltern am Eingewöhnungsprozess ihres Kindes ist ein fester Bestandteil unseres pädagogischen Konzeptes und Voraussetzung für den Besuch der Kindertagesstätte. Kinder können frühestens acht Wochen vor ihrem zweiten Geburtstag aufgenommen werden. Ausnahmen sind nur in besonders begründeten Fällen möglich.

Aufgenommen werden Kinder, die ihren Wohnsitz in Rehe, Homberg oder Waigandshain haben. Kinder, die nicht im Einzugsgebiet wohnen, können nur in begründeten Ausnahmefällen im Einvernehmen mit dem Träger und der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises aufgenommen werden.

Für die Vergabe von Plätzen zum neuen Kindergartenjahr (ab August) gilt ein Stichtag (in der der Regel 31. Januar), der durch die Kita bekanntgegeben wird. Im Vergabeverfahren berücksichtigt werden Kinder, die bis zu diesem Stichtag angemeldet wurden.
Wenn nicht genügend Plätze für alle angemeldeten Kinder zur Verfügung stehen, werden ältere vor jüngeren Kindern und Geschwisterkinder bevorzugt.

Spätere Anmeldungen sowie Anmeldungen, die nicht berücksichtigt werden konnten, werden auf eine Warteliste gesetzt. Sobald Plätze frei werden, z. B. weil Eltern einen zugesagten Platz nicht in Anspruch nehmen, rücken Kinder der Warteliste nach.

Abweichend davon kann es Ausnahmen geben, wenn die Lebens- und Familiensituation des Kindes eine besondere pädagogische oder soziale Dringlichkeit erfordert wie zum Beispiel:

  •         Berufstätigkeit des alleinerziehenden Elternteils
  •         Berufstätigkeit beider Eltern
  •         Kinder mit Auffälligkeiten im Verhalten, der Sprache, der Bewegung oder der Wahrnehmung,  die einer besonderen Förderung bedürfen
  •         Empfehlung des Sozialen Dienstes oder anderer Jugendhilfeeinrichtungen
  •        Vollzeitpflegekinder
  •        Kinder mit Beeinträchtigungen werden in die Tagesstätte aufgenommen, wenn ihren besonderen Bedürfnissen im Rahmen der Einrichtung Rechnung getragen werden kann.

Die Kindertagesstätte der Evangelischen Kirchengemeinde Rennerod stellt gemäß einer entsprechenden Vereinbarung Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchenverwaltung der EKHN bei Bedarf bis zu drei Kita-Plätze bevorzugt zur Verfügung.

Im Konkurrenzfall entscheidet nach den obigen Kriterien die Leitung im Einvernehmen mit einem Trägervertreter. Das ist in der Regel der zuständige Gemeindepfarrer.