Evangelische Kindertagesstätte Rehe

Du bist ein Gedanke Gottes.

5         Baustein: Die pädagogische Umsetzung

5.1      Unsere Eingewöhnung

 

Der Übergang aus der Familie in den Kindergarten bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung. Dabei liegt es uns am Herzen, dass die Eingewöhnung so sanft wie möglich abläuft.

 

Wir arbeiten in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Diese Eingewöhnung des Kindes sieht drei Schritte vor. Während dieser Zeit wird eine Erzieherin die Betreuung für das Kind übernehmen. Sie ist die direkte Ansprechpartnerin für die Eltern sowie für das Kind. Bei den ersten Besuchen in der Einrichtung begleiten die Eltern ihr Kind. Durch die aufmerksame Anwesenheit der Eltern im Raum, vermitteln sie dem Kind einen sicheren Halt. Wichtig ist, dass das Kind sich von den Eltern lösen und auf andere Menschen zugehen kann. Die Eltern sollten in dieser Zeit nicht mit dem eigenen Kind oder anderen Kindern in eine Spielsituation gehen.

 

Der Übergang in den Kindergarten wird für das Kind leichter, wenn die Eltern ihr Kind bereits zu Hause auf den Besuch in unserem Hause vorbereiten.

 

5.1.1       Der erste Kontakt, Informationsaustausch, das Aufnahmegespräch

 

Die Eltern erhalten beim Aufnahmegespräch mit der Leitung der Kindertagesstätte erste Informationen über die konkrete Beteiligung am Eingewöhnungsprozess. Sie bekommen Informationen zum Ablauf und Einzelheiten zur Eingewöhnung. Erste Absprachen werden getroffen und es erfolgt ein gegenseitiger Austausch über wichtige Informationen zum Kind und über die Einrichtung.

Um alle Einzelheiten konkret zu planen, wird kurz vor der Eingewöhnung ein weiteres Gespräch mit der Bezugserzieherin stattfinden.

Hierbei wünschen wir uns viele Informationen über die Gewohnheiten und besonderen Verhaltensweisen Ihres Kindes, damit wir von Anfang an individuell auf Ihr Kind eingehen können.

 

5.1.2       Dreitägige Grundphase und Stabilisierung

 

Das Kind wird am ersten Tag eine halbe Stunde, am zweiten Tag eine Stunde und am dritten Tag zwei Stunden von den Eltern bzw. den Bezugspersonen in den Gruppenraum begleitet. In diesen ersten drei Tagen gibt es keine Trennung. Die Eltern sollten sich in der Kita eher passiv verhalten und ihr Kind nicht drängen. Jedoch braucht das Kind gerade in den ersten Tagen das Gefühl, jederzeit die volle Aufmerksamkeit der Bezugsperson zu haben.

 

Der vierte Tag:

Es findet eine erste Trennung von 15 bis max. 30 Minuten statt.

Die Eltern können sich während dieser Zeit in unserem Personalzimmer aufhalten.

Die Reaktionen des Kindes sind der Maßstab für die Fortsetzung oder den Abbruch dieses Trennungsversuches. Die Zeit der Trennung wird täglich individuell auf das Kind abgestimmt.

 

Für Kinder ab 4 Jahren kann es zu Abweichungen der Eingewöhnungszeiten kommen. Jedoch wird auch hier die Eingewöhnung individuell auf jedes Kind abgestimmt.

Wichtig ist zu beachten, dass die Bezugsperson zu jeder Zeit erreichbar ist.

 

5.1.3       Ein ganzer Tag in der Kita

 

Gewöhnlich ist die Eingewöhnung des Kindes innerhalb von 4 bis 6 Wochen erfolgreich abgeschlossen. Nach dieser Zeit schafft es das Kind einen ganzen Vormittag ohne Probleme in der Kita zu sein und es kann bei Bedarf zum ersten Mal über Mittag in der Kita bleiben. Das bedeutet, wir vereinbaren einen Tag, an dem das Kind in der Kita zu Mittag essen darf. An diesem Tag wird es bereits unmittelbar nach dem Essen abgeholt. Ist das Kind nach einigen Tagen an die Essenssituation gewöhnt, können die Betreuungszeiten in der Kita weiter gesteigert werden.

 

5.1.4       Schlafen in der Kita

 

Das Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf ist bei jedem Kind verschieden.

Benötigt das Kind noch einen Mittagsschlaf, nimmt es in der ersten Essensgruppe gegen 11:30 Uhr am Mittagessen teil. Anschließend hat es dann im Mäusenest die Möglichkeit in gemütlicher Atmosphäre zu einem entspannten Mittagsschlaf.

 

In der ersten Woche rufen wir die Eltern an, sobald ihr Kind aufgewacht ist. Wir bitten sie darum, das Kind unmittelbar nach dem Anruf aus der Kita abzuholen. Wenn dieser Prozess reibungslos gelingt, kann das Kind ab der zweiten Woche die Einrichtung innerhalb den Öffnungszeiten besuchen kommen.

 

 

5.2      Bildungsprozesse, Bildungsbereiche und Projektarbeit

 

Der Kita-Alltag in unserer Einrichtung wird bestimmt durch eine partizipative Struktur. Das bedeutet, dass die Bedürfnisse aller Beteiligten im Vordergrund stehen. Für Kinder und Eltern beginnt dies bereits durch die Möglichkeit des individuellen Ankommens am Morgen.
Unsere Willkommenskultur zeichnet sich durch die persönliche Begrüßungen des Kindes und seiner Begleitperson an der Rezeption aus.

 

In unseren altersentsprechenden Morgenkreisen erhalten die Kinder nun die Möglichkeit sich zu orientieren, sich mit Freunden auszutauschen und ihre Spielaktivitäten zu planen. Neben diesen Möglichkeiten sind das gemeinsame Gebet und ein Begrüßungslied wesentliche Bestandteile.


In unseren Jahrgangskreisen finden regelmäßig Gesprächsrunden statt. Dort lernen die Kinder ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, Anderen zu zuhören und daraus gemeinsam Ideen und Projekte zu entwickeln.
Selbst die Kleinsten sind aktiv in ihren Jahrgangskreisen beteiligt. Doch steht hier die intensive Beobachtung durch die Erzieherin im Vordergrund.

 

5.3      Das Freispiel

 

Freispiel bedeutet, die Kinder suchen sich ihre Spielpartner, das Spielmaterial und die Spieldauer selbst aus. Sie dürfen sich in der Einrichtung in verschiedenen Bereichen wie Puppenecke, Kuschelecke, Bau- und Konstruktionsbereich, Kreativraum, Bälle-Bad, Bewegungsraum oder im Flur beschäftigen. Sie können selbstständig, in Kleingruppen (z. B. bei Rollenspielen) oder auch mit Unterstützung der Erzieherin spielen.


Das Freispiel ist ein sehr wichtiger Baustein für die persönliche Entwicklung und das Sozialverhalten der Kinder. Hierbei können sie sich frei entfalten, bauen Hemmungen und Ängste ab und werden kreativ und fantasievoll.

 

Sie lernen Regeln kennen und einzuhalten, selbständig zu sein und sich in der gesamten Einrichtung zu orientieren. Die Kinder knüpfen Freundschaften und entwickeln Teamgeist. Die Großen helfen den Kleinen und lernen erste Verantwortung zu übernehmen.

 

Beim Spiel in Kleingruppen können die Kinder Kräfte messen, sie lernen Rücksicht zu nehmen auf andere Menschen und auf fremde Sachen oder auch mal zu verlieren.
Oft nutzen wir unser großes Außengelände mit Spielplatz zum Freispiel in naturnaher Landschaft.

 

5.4      Projekte

 

Jedes Kind gestaltet seinen Kindergartenalltag durch individuelle Projekte. Diese können zum Beispiel die Beobachtung einer gefundenen Spinne mit dem Lupenglas, Rollenspiele, freie Bastelarbeiten oder intensives Konstruieren mit verschiedenen Materialien beinhalten. Die Projekte entwickeln sich anhand der Interessen der Kinder und können von wenigen Minuten oder Stunden, über mehrere Tage bis hin zu einigen Wochen dauern. Die Erzieherinnen stehen den Kindern bei ihren Projekten unterstützend zur Seite und helfen bei der Beschaffung von Materialien und weiteren Informationen, die zur Verwirklichung des jeweiligen Projektes notwendig sind.

 

5.5      Bildungsbereiche und Schwerpunkte in unserer Einrichtung

1.5.1       Religiöse Bildung

Religiöse Bildung versteht sich als Anleitung, die Fragen des Lebens zu entdecken und zu verstehen. Sie ist ein Bildungsschwerpunkt unserer Einrichtung. Gemeinsam mit den Kindern erleben wir Religion im alltäglichen Miteinander.

5.5.2       Gestaltung von Gemeinschaft und Beziehung

In Beziehungen zu anderen Kindern und zu Erwachsenen entwickeln Kinder Bindungs- und Beziehungsfähigkeiten und soziale Kompetenzen, die für ein menschenwürdiges Miteinander benötigt werden. Die Kita bietet den Kindern einen erweiterten Erfahrungs- und Lebensraum zur Gestaltung von Beziehungen unterschiedlicher Verbindlichkeit.

5.5.3       Interkulturelles und Interreligiöses Lernen

Auch in unserer Kita treffen unterschiedliche Kulturen und Religionen aufeinander. Offenheit und Achtung gegenüber anderen Bräuchen oder Konfessionen möchten wir den Kindern vorleben und ihnen die Möglichkeit bieten, eine Vielfalt zu erleben und andere Normen oder Werte kennenzulernen.

5.5.4       Sprache

Die Sprache hat eine zentrale Bedeutung für die Kommunikation mit der Umwelt und ist der Zugang zur Bildung. Wir leben die alltagsintegrierte Sprachförderung, wie es in unserem Schwerpunkt näher erläutert wird.

5.5.5       Wahrnehmung

Kinder erfahren die Welt über ihre Sinne (Augen, Ohren, Nase, Mund), die Körperwahrnehmung (Fühlerfahrungen, Erfahrung von Körpergrenzen) und die emotionale Wahrnehmung (Beziehungen, Liebe, Wut, Angst, Freude, Trauer).

Haben Kinder eine vertraute Umgebung und sichere Bezugspersonen, können sie ihre Wahrnehmung schulen. Diesen Rahmen bieten wir den Kindern in der Kita.

5.5.6       Bewegung

Die Entwicklung motorischer Fähigkeiten geht eng einher mit der Ausbildung sämtlicher Hirnfunktionen. Somit hat die Bewegung eine hohe Bedeutung für die kindliche Entwicklung. Daher bieten wir den Kindern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten in unseren Funktionsräumen, im Bewegungsraum, auf dem naturnahen Außengelände als auch während der Naturerlebnistage und der Waldwochen an.

5.5.7       Künstlerische Ausdrucksformen

Kinder drücken ihre Gefühle und die Dinge, die sie bewegen, sowohl über musische als auch künstlerische Formen aus. Dazu gehört ein reichhaltiges Angebot an Musik, Tanz, Rollenspiel und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten.

5.5.8       Mathematik, Naturwissenschaft, Technik

Der Umgang mit Mengen und Zahlen ist für die Verständigung mit anderen Menschen wesentlich und stellt die Grundlage für die Lösung von Problemen dar. In unserer Einrichtung haben Kinder die Möglichkeit, spielerisch erste Erfahrungen mit mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Experimenten zu machen.

5.5.9       Naturerfahrungen - Ökologie

In den vielfältigen Erfahrungen mit Pflanzen und Tieren werden das Bewahren und das Erhalten des natürlichen Gleichgewichts der Natur konkret erlebt. Da es uns ein Anliegen ist, den Kindern einen bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur und ihren Ressourcen zu vermitteln, ist dies ein Bildungsschwerpunkt der Kita.

5.5.10   Körper, Gesundheit, Sexualität

Einen weiteren Bildungsschwerpunkt stellt die gesunde Entwicklung des Körpers dar. Dies beinhaltet eine gesunde Ernährung und die Entwicklung eines positiven Körpergefühls. Die Wahrnehmung eigener Grenzen und ein starkes Selbstwertgefühl sind beste Voraussetzungen, um Übergriffe wahrzunehmen und sich davor zu schützen.

5.5.11   Medien

Der Begriff Medien umfasst alle Mittel zur Information, zum Lernen und zur Unterhaltung, also Bücher, Spiele, Filme, Fernsehen, Audio-Medien, PCs usw. Da der Gebrauch der modernen Technik im frühen Kindesalter kritisch hinterfragt wird, erhalten die Kinder in unserer Kita einen ersten Zugang zu Medien in Form von Büchern, Spielen und CDs oder auch einmal eine ausgewählte Information aus dem Internet. Medien wie ein digitaler Bilderrahmen und die Portfolios regen zum Dialog an.

 

Innerhalb dieser Bildungsbereiche haben wir Schwerpunkte entwickelt, die wir nachfolgend detailliert vorstellen möchten.

 

5.6      Bildungsschwerpunkt „Christliche Gemeinschaft miteinander leben“

 

Dieser Schwerpunkt integriert die Bildungsbereiche:

  •   Gestaltung von Gemeinschaft und Beziehungen
  •   Religiöse Bildung
  •   Interkulturelles und Interreligiöses Lernen

In unserer Einrichtung begegnen sich Kinder unterschiedlicher Konfessionen, Nationalitäten und sozialer Herkunft. Durch die Vermittlung von Werten wie Nächstenliebe, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Achtung gegenüber dem Menschen und der Schöpfung schaffen wir gute Voraussetzungen für eine christliche Gemeinschaft.

 

Geschichten aus der Bibel erzählen wir den Kindern wöchentlich und erarbeiten mit ihnen ihre Bedeutung für unser heutiges Leben. Durch christliche Lieder und Gebete (Tischgebet, Dank, Fürbitte) möchten wir den Kindern eine positive Einstellung zum Leben vermitteln.

 

Kinder erleben nicht nur Freude und Akzeptanz, sondern auch Streit, Rivalität und Traurigkeit. Im Dialog mit den Kindern reflektieren wir diese Situationen, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, all ihre Erlebnisse zu verarbeiten.

 

Als evangelische Einrichtung sind für uns besonders die christlichen Feste von großer Bedeutung. Diese bereiten wir mit den Kindern vor, erarbeiten die Hintergründe anhand von Bilderbüchern, biblischen Geschichten und in Gesprächen. Regelmäßig stattfindende Gottesdienste werden von den Kindern mitgestaltet.

 

Ein ganz besonderes Fest ist für jedes Kind der eigene Geburtstag. An diesem Tag steht das Geburtstagskind im Mittelpunkt und es feiert in einem besonderen Rahmen in seiner Jahrgangsgruppe.

 

5.7      Bildungsschwerpunkt „Gesundes Körperbewusstsein entwickeln“

 

Dieser Schwerpunkt integriert folgende Bildungsbereiche:

  •         Bewegung
  •        Essen und Ernährung
  •         Gesundheit und Sexualität


5.7.1       Bewegung

Bewegung ist für die gesunde Entwicklung von sehr großer Bedeutung. Wenn Kinder klettern, schaukeln, balancieren, rennen, hüpfen oder springen, lernen sie ihren Körper bewusst wahrzunehmen.

 

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen kognitiver Entwicklung und der Beherrschung motorischer Abläufe. Das Bedürfnis zur Bewegung ist bei allen Kindern vorhanden, sie wollen sich ausprobieren und ihre Grenzen erweitern.

 

Die Kinder haben täglich die Möglichkeit unseren Bewegungsraum mit Kletterwand, Sprossenwand und vielen verschiedenen Sportgeräten zu nutzen. Auch das weitläufige Außengelände bietet den Kindern zahlreiche Impulse sich zu bewegen.

 

Besondere Herausforderungen im Bewegungsbereich bieten sich den Kindern während unserer Waldwochen oder der Naturerlebnistage.

 

5.7.2       Essen und Ernährung

Vom ersten Tag an sind Essen und Ernährung verbunden mit der Entwicklung des Kindes, mit seiner Kultur und seiner Integration in eine Gemeinschaft.

 

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist in unserer Kita ein wichtiger Bildungsbereich. Jedes Kind hat Zugang zu vielen, verschiedenen Lebensmitteln und lernt im Zusammenleben mit anderen Menschen, dass Essen und Ernährung mit Lust und Genuss verbunden sind und dass Essen in der Kita Spaß macht. Durch die Ernährungsbildung entwickelt das Kind seinen Geschmack und seine Vorlieben.

 

In unserem Haus haben die Kinder täglich von 08:00 Uhr bis 10:30 Uhr die Möglichkeit zum Frühstücken. Wir bieten den Kindern im Bistro ein reichhaltiges Büffet, an dem sie die Lebensmittelvielfalt genießen können. Dazu gibt es täglich wechselnde Kräuter- oder Früchtetees und Wasser. Zudem haben die Kinder die Möglichkeit, sich an der Zubereitung des Frühstücksbüffets zu beteiligen.

 

Jedes Kind hat beim Frühstück so viel Zeit wie es persönlich benötigt und wird von einer Erzieherin betreut. Die Kleinsten werden individuell von ihrer Bezugserzieherin begleitet und umsorgt.

 

Der Ablauf der Mahlzeiten - vom Eindecken des Tisches, über das Tischgebet, Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme, bis hin zu kleinen Tischgesprächen - wiederholt sich täglich. Diese Regelmäßigkeit vermittelt den Kindern einen immer wiederkehrenden Rhythmus, der ihnen Orientierung und Verlässlichkeit bietet.

 

Da die Essbedürfnisse eines jeden Kindes sehr verschieden sind, möchten wir das Kind in seiner Selbstwahrnehmung und der daraus entstehenden Entscheidung, wie viel und was es essen möchte, unterstützen.

 

Wir ermuntern jedes Kind immer wieder, neue Lebensmittel und Gerichte zu probieren und wir achten darauf, was und wie viel es täglich isst. Dies gilt für das Frühstück genauso wie auch für das täglich frisch zubereitete Mittagessen und den Nachmittagssnack.

 

Unsere Kindertagesstätte ist eine zertifizierte Einrichtung für gesunde Ernährung.

Für die gemeinsamen Mahlzeiten mit den Kindern richten wir uns nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Bei der Auswahl und Menge der Lebensmittel, die eine ausgewogene Ernährung ausmachen, orientieren wir uns an der aid-Ernährungspyramide. Sie gilt für Kinder ab dem Kleinkindalter, für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

 

5.7.3       Gesundheit und Sexualität

 

Es liegt in unserem Interesse, dass alle Kinder gesund und sicher aufwachsen können, denn Kinder haben ein Recht auf Gesundheit (UN-Kinderrechtskonvention).

 

Zu unserem Gesundheitsmanagement gehören alle Maßnahmen, die einen möglichst hohen Infektionsschutz für die Kinder und Mitarbeiter sicherstellen und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten vermeiden.

 

Neben dem Infektionsschutz gibt es einen Hygieneplan, der sowohl präventive Maßnahmen zur Gesunderhaltung, als auch den Bereich der Körperpflege beschreibt.

 

Unter Körperpflege verstehen wir nicht nur das selbständige Waschen von Gesicht und Händen, sondern auch die Sauberkeitserziehung. Wir begleiten das Kind beim „Sauberwerden“, welches das tägliche Wickeln und die Hinführung zum selbständigen Benutzen der Toilette beinhaltet.

 

Für uns ist es wichtig, dass zwischen der Erzieherin und dem Kind eine vertraute Beziehung in der Wickelsituation entsteht. Daher sorgen wir für einen Wickelbereich in einer angenehmen und intimen Atmosphäre.

 

Kinder sind von Beginn an sinnliche Wesen und nehmen sinnliche Erfahrungen schon im Mutterleib wahr. Die kindliche Sexualität kennt vielfältige Formen körperlichen Erlebens. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen der kindlichen und der erwachsenen Sexualität.

Mädchen und Jungen benötigen einen geschützten Rahmen, um ihre kindliche Sexualität zu entdecken (Doktorspiele).

 

Kinder nehmen dabei ihre eigenen Körpergrenzen wahr und entwickeln somit ihr eigenes gesundes Körperbild. Wir möchten den Kindern für ihre Körpererfahrungen einen Raum im Alltag geben ohne sexuelle Aktivitäten zu tabuisieren.

 

Dazu brauchen Kinder erwachsene Vertrauenspersonen, die sie vor Übergriffen und Missbrauch schützen.

 

In Kinderschutzfällen sind Kindertagesstätten verpflichtet nach § 8a SGB des Kinder- und Jugendhilfegesetzes zu handeln.

 

5.8      Bildungsschwerpunkt „Sprache - der Schlüssel zur Welt“

 

Seit dem 1. August 2012 ist unsere Ev. Kindertagesstätte Rehe eine zertifizierte Schwerpunkt-Kita für Sprache und Integration. Die Kita nimmt am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesfamilienministeriums teil und wird dabei durch eine zusätzliche Fachkraft im Bereich sprachliche Bildung unterstützt.

 

Die Kita versteht sich als Ort der Kommunikation und des Dialoges. Sprache ist somit ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und ein Schwerpunkt unserer Bildungs- und Erziehungsaufgaben. Ein wichtiger Zugang für eine erfolgreiche Sprachentwicklung des Kindes in der Kindertageseinrichtung, ist die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern.

 

Beim Erstkontakt im Anmeldegespräch werden die ersten Informationen über die Sprachentwicklung des Kindes ausgetauscht. Neben dem eigenen Beobachtungs- und Entwicklungsbogen haben wir die Möglichkeit auf den Beobachtungsbogen „BaSiK “ zurückzugreifen.

 

Der frühzeitige Besuch einer Kindertageseinrichtung bietet so vielfältige Chancen für eine erfolgreiche Sprachentwicklung. Über die Sprache lernen die Kinder ihre Umwelt kennen - Sprache ist für sie der Schlüssel zur Welt.

 

Schnell entdecken auch jüngere Kinder, dass sie mit Beherrschung der Sprache ihre Wünsche und Bedürfnisse besser äußern können. Sie erfahren etwas über ihre Welt und was andere Menschen meinen, denken oder fühlen. Sie können sich Anderen mitteilen und mit Sprache etwas bewirken. Diese Wirksamkeit von Sprache ist der Antrieb dafür, dass Kinder ihr sprachliches Können täglich weiter ausbauen.

 

Die Basis für die Sprachentwicklung ist die Lebensumwelt und die Kultur, in welcher das Kind aufwächst. Vielfältige Sinneserfahrungen, Bewegung und sozial-emotionale Entwicklung sind wesentliche Voraussetzungen für eine ganzheitliche Sprachförderung.

 

Die Kinder werden in unserer Kindertagesstätte mit gezielten Anregungen und Angeboten unterstützt und gefördert. Unverzichtbare Bedingung für die Entwicklung von Sprache ist die Kommunikation. Daraus wachsen Sprachverständnis und Sprechfreude. Auf dieser Basis entwickeln sich Wortschatz, Grammatik und Artikulation. In einer vertrauensvollen Beziehung, die getragen ist von Wertschätzung, Wärme und Liebe kann sich Sprache wundervoll entfalten.

 

Für Kinder findet Sprache überall statt: Beim Spielen, Toben, Singen, beim Entdecken von Bilderbüchern und Geschichten, beim Aushandeln von neuen Spielregeln oder beim Erzählen aus ihrem Alltag oder faszinierenden Fantasiegeschichten.

 

Die Interaktion der Kinder untereinander wird gefördert durch die Möglichkeit sich z. B. in Rollenspielen oder bei gemeinsamen Mahlzeiten sprachlich auszuprobieren. Es ist uns wichtig eine gute Beziehung zum Kind herzustellen, um den Lernprozess positiv zu unterstützen und zu fördern.

 

Die Sprachförderung bzw. die Sprachbildung beginnt in unserer Kita am ersten Tag und ist im Alltag der Kindertagesstätte integriert, also für die Kinder als solche nicht erkennbar.

Es handelt sich hierbei um gezielte und strukturierte pädagogische Angebote.

Diese sind auf bestimmte Sprachentwicklungsbereiche aufgebaut. Sie werden oftmals in Kleingruppen angeboten.

 

Im Bereich der alltagsintegrierten Sprachbildung orientiert sich die Erziehung an den Ressourcen des Kindes und der Familie. Davon ausgehend werden die Ressourcen gestärkt und die Interessen des Kindes gefördert.

 

Der Alltag in unserer Kindertagesstätte bietet einen hervorragenden Rahmen für vielfältige Möglichkeiten zu einer kontinuierlichen und gezielten sprachlichen Anregung. Es werden möglichst viele Sprachanlässe genutzt. Die alltagsintegrierte Sprachbildung findet sowohl in der Gesamt- als auch in der Kleingruppe statt.

 

Speziell für die Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder, deren Sprachbildung nicht altersgemäß entwickelt ist, bieten wir eine besondere Sprachförderung in Kleingruppen an.

Bei Kindern aus mehrsprachigen Familien bemühen wir uns ganz besonders auf die Lebenssituation der Familie einzugehen und Kontakt zu deutschen Familien herzustellen, hinsichtlich der Förderung der deutschen Sprache, aber auch zum Kennenlernen der Kulturen. Wir vermitteln den Eltern, gerade von zweisprachig aufwachsenden Kindern, dass die Muttersprache wichtig ist und vom Fachpersonal ernst genommen wird. Die Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung besuchen den „Kakadu-Club“.

Hier werden diese Kinder besonders intensiv gefördert.

 

Insbesondere die Kinder unter drei Jahren brauchen zur Entwicklung ihrer Sprache eine anregungsreiche Lernumgebung, in der sie ihre kleine Welt „begreifen“ können, neue Dinge und Wörter kennen lernen und mit Entwicklung der Mundmotorik ihre Aussprache und ihr Wortverständnis weiter steigern können. Klang- und Lautspiele, Rollenspiele, Versteckspiele, Spiele mit Alltagsmaterialien und erste Bilderbücher aus Pappe sind wichtige Inhalte unserer Sprachförderung für die Kinder unter Drei.

 

Wir legen besonderen Wert darauf, dass alle Kinder von Beginn an regelmäßigen Zugang zu (Bilder-)Büchern finden. Deshalb haben wir in verschiedenen Bereichen der Kita Leseecken eingerichtet. Dort finden die Kinder altersentsprechende Bilderbücher, die immer wieder ausgetauscht werden. Auch in allen anderen Räumen haben die Kinder jederzeit Zugang zu Bilderbüchern und themenbezogener Literatur.

 

Einmal wöchentlich findet unsere Bücherkiste statt. Die Kinder haben dann die Möglichkeit, Bücher sowie einige CD´s wie in einer Bibliothek auszuleihen. Eine Woche haben sie Zeit ihre Bücher zu Hause gemeinsam mit ihren Bezugspersonen und/oder älteren Geschwistern zu lesen und anzuschauen.

 

Unsere Haltung ist geprägt von Wertschätzung und Akzeptanz für andere Kulturen und Sprachen. Wir sind offen für alle Kinder, sowie ihren Familien und unseren Mitarbeiter, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder Religion und kulturellem Hintergrund.

 

Mit unserer interkulturellen Pädagogik möchten wir allen Kindern das Gefühl vermitteln:

 

„Du bist angenommen – so wie du bist“.

 

 

5.9      Bildungsschwerpunkt „Naturerfahrungen und Ökologie“

 

Im Rahmen der ökologischen Bildung möchten wir die Kinder dafür sensibilisieren, dass es eine Wechselwirkung von Pflanzen, Tieren und Menschen zueinander gibt. Wir leben hier im Westerwald in einer weitgehend unversehrten, wunderschönen Umwelt und haben vielfältige Möglichkeiten, die Natur ganz intensiv zu entdecken und zu erleben.

 

Mit folgenden Angeboten stärken wir das ökologische Bewusstsein der Kinder:

  • Sensibler Umgang mit Pflanzen und Tieren
  • Naturerlebnistage
  • Waldwochen für die Vorschulkinder
  • Kräuterspirale/Hoch-Beet

 

Durch die ökologische Bildung wissen die Kinder, dass das eigene Handeln sich auf die Umwelt auswirkt. So lernen sie die Verantwortung für ihr Handeln im Umgang mit der Schöpfung zu übernehmen.

 

5.10 Raumgestaltung und Materialangebot - der Raum als 3. Erzieher

 

Kinder erfahren ihre Welt über ihren Körper und ihre Sinne. Durch eine differenzierte Raumgestaltung möchten wir die Entwicklung und Bedürfnisse der einzelnen Kinder unterstützen und fördern.

 

5.10.1   Im Mäusenest… 

 

…finden die Kinder:

  •  alles auf Augenhöhe
  •  emotionale Stabilität, Sicherheit und Geborgenheit
  •  Rückzugsmöglichkeiten durch die Hochebene und die Kuschelecke
  •  viele Freispielmöglichkeiten
  •  verschiedene Bildungsbereiche wie Leseecke, Bauecke oder Puppenecke
  •  Raum zur freien Persönlichkeitsentfaltung
  •  die Versorgung der Grundbedürfnisse
  •  Wahrnehmungsmöglichkeiten (hell/dunkel, laut/leise)
  •  den Rollenspielbereich

 

… hier können die Kinder:

  •  Neues ausprobieren
  •  Erlerntes anwenden und übertragen
  •  durch Rollenspiele ihre Fantasie entwickeln
  •  lernen, sich zu behaupten und durchzusetzen
  •  lernen, Rücksicht und Toleranz auf Andere zu nehmen
  •  Empathie entwickeln

 

… dürfen Kinder auch:

 

  •  unbeobachtet sein
  •  Gegenständen eine andere Bedeutung zukommen lassen (z. B. die Kasse wird als Telefon genutzt)
  •  frei ihren Willen äußern

 

5.10.2   Das „Mäuse-Bad“ …

…bietet für die Kleinsten:

 

  •  Selbstständigkeit beim Toilettengang, beim Händewaschen oder in der Wickelsituation
  •  eine Treppe zum Wickeltisch
  •  die Möglichkeit von anderen Kindern zu lernen
  •  freiwillig etwas zu tun
  •  Privatsphäre
  •  eigene Wickelutensilien

 

5.10.3   Der Biber-Bau …

…ist als Konstruktions- und Baubereich ausgestattet mit:

 

  •  einer Hochebene für verschiedene Perspektiven (Logikverständnis)
  •  Materialvielfalt zum Bauen und Experimentieren
  •  Spielen zur Förderung von Konzentration und Geduld
  •  Materialien auf Augenhöhe
  •  Werkstoffen zur Entwicklung von Grob- und Feinmotorik

 

5.10.4   Der Fuchsbau…

…ist unser Kreativbereich und bietet für alle Kinder:

 

  •  die Möglichkeit zum kreativen und freien Gestalten
  •  die Förderung ihrer taktilen Wahrnehmung
  •  die Anregung und Ausprägung von Fantasie
  •  die Weiterentwicklung ihrer Sachkompetenz
  •  Umgang mit Schere, Kleber, verschiedenen Stiften
  •  Sprachförderung durch Austausch mit anderen Kindern
  •  beim kreativen Tun innerlich zur Ruhe zu kommen
  •  die Möglichkeit verschiedenste Materialien zu entdecken
  •  Bilder an den Schubladen, die als Orientierung dienen
  •  nicht alles auf Augenhöhe zum Schutz der Kinder unter Drei

 

5.10.5   Die Lernwerkstatt…

… wird von den Kindern genutzt für:

  •  gezielte Projekte und Förderangebote in Kleingruppen
  •  Gesellschaftsspiele
  •  ist ein Raum zum Forschen und Experimentieren
  •  Rückzugsmöglichkeiten, um z. B. Portfoliomappen anzusehen
  •  ist ein Raum, der nicht ständig mit einer Erzieherin besetzt ist

 

5.10.6   Im Bälle-Bad …

…können die Kinder:

 

  •  ihren Körper wahrnehmen
  •  ihren Gleichgewichtssinn schulen
  •  die Sinnes- und Farbwahrnehmung weiterentwickeln
  •  Kommunikation und Sprache ausbauen
  •  selbstständig Konflikte lösen
  •  selbstgesteuertes Spiel erleben
  •  lernen, sich an Regeln zu halten - Selbstdisziplin
  •  Spielpartner frei wählen - Partizipation
  •  Rücksichtnahme und Empathie entwickeln
  •  Unbekanntes entdecken und explorieren
  •  ihr Selbstvertrauen stärken, besonders die Kinder unter Drei
  •  das Bälle-Bad ist ein Raum, der nicht ständig mit einer Erzieherin besetzt ist

 

5.10.7   Im Bistro…

…lernen die Kinder:

 

  •  strukturelle Abläufe kennen
  •  eine Esskultur kennen
  •  Sachkompetenz (Mülltrennung, Küchengeräte,…)
  •  Kommunikation
  • ihre taktile Wahrnehmung weiterzuentwickeln
  •  Selbstständigkeit

 

… können die Kinder zudem:

  •  ihre motorische Entwicklung wie Grob- und Feinmotorik
  •  und ihre kognitive Entwicklung ausbauen

 

5.10.8   Im Flurbereich…

…wird:

  •  die Taktile Wahrnehmung, z. B. durch Fühlkisten gefördert
  •  die Medienkompetenz erweitert (Leseecke, digitaler Bilderrahmen)
  •  durch ein Ampelsystem angezeigt, welche Funktionsbereiche zugänglich sind
  •  auf einer Magnetwand dargestellt, in welchem Bereich die jeweilige Erzieherin zu finden ist
  •  für jedes Kind ein eigener Platz mit Kleiderhaken vorgehalten, dies gibt Sicherheit und Orientierung
  •  für Kinder unter drei Jahren eine Spielmöglichkeit mit Motorik-Schleifen und altersentsprechenden Puzzles angeboten
  •  über die Aktivitäten der Jahrgangsgruppen informiert

 

5.10.9   Unser Bewegungsraum…

…fördert die Entwicklung von

 

  •  Sensomotorik (Klettern)
  •  Bewegung
  •  Gleichgewicht
  •  Rhythmik und Musik
  •  Sprache
  •  Selbstvertrauen
  •  Exploration
  •  Selbsteinschätzung
  •  gegenseitigem Vertrauen (Hilfestellung geben und zulassen)
  •  Sozialverhalten
  •  Regeleinhaltung
  •  Kreativität
  •  Motorik: werfen, hüpfen, rennen, schießen, fangen
  •  Grenzerfahrungen und über sich hinaus zu wachsen

 

5.11 Schulvorbereitung

 

Die Kinder bereiten sich während ihrer ganzen Kindergartenzeit - das sind in der Regel drei bis vier Jahre - auf die Schule vor. Sie machen Fortschritte in ihrem eigenen Entwicklungstempo, werden selbstständig und lernen im Spiel.

Wir möchten den “Großen” mit unserem Konzept zur Schulvorbereitung besondere Lernmöglichkeiten anbieten. Unser Hauptziel ist es, bei den Kindern die Freude am Lernen zu wecken. Zudem festigen die Kinder ihre Sprachfähigkeit und Kommunikation, ihre Grobmotorik und Feinmotorik und bauen ihre sozialen Fähigkeiten weiter aus.

Unsere “Schlauen Füchse” treffen sich einmal wöchentlich zum Vorschultag und haben dort die Gelegenheit zu experimentieren, zu werken, zu basteln, Geschichten zu hören, Lieder zu singen, Sport zu machen, Handarbeiten anzufertigen oder gemeinsam die Heimat zu erkunden. Die Kinder lernen das Zuhören, auch mal Abzuwarten, Problemlösungen zu entwickeln, selbstständig zu sein und bauen Hemmungen und Ängste ab.


Durch die gute und intensive Zusammenarbeit mit der Grundschule „Hoher Westerwald“ in Nister-Möhrendorf besteht im letzten Kindergartenjahr die Möglichkeit fünfmal einen ganzen Vormittag lang die Schule zu besuchen. Hierbei lernen die Kinder das Schulgebäude kennen, mit dem Bus zu fahren, sie erleben die große Pause auf dem Schulhof und besuchen den Unterricht. Wir bekommen in dieser Zeit einen eigenen Klassenraum zur Verfügung gestellt und können die Aktivitäten zur Schulvorbereitung wie z. B. Malen, Basteln, Vorlesen sehr gut durchführen.


Im Sommer, im Herbst und im Frühling gehen die “Schlauen Füchse” jeweils eine Woche lang in den Wald und erleben die Natur, die Pflanzen- und Tierwelt und das Wetter ganz intensiv.
Wir machen ein Waldfrühstück, Erlebnisspiele, Kunstwerke aus Naturmaterialien und natürlich spielen wir im Wald. Manchmal besucht uns der Förster und erklärt uns seine Arbeit und wichtige Dinge aus dem Naturschutz.


Es ist bereits zur Tradition geworden, dass die Vorschulkinder einmal in der Kindertagesstätte übernachten und einen Ausflug machen.

 

Am Ende des letzten Kindergartenjahres werden die zukünftigen Schulkinder in einem Gottesdienst feierlich verabschiedet.

5.12 Zusammenarbeit mit der Grundschule


Der Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule ist eine wichtige Phase im Leben eines Kindes. Die enge Zusammenarbeit von Kindertagesstätte und Grundschule ist daher für Kinder und Eltern wichtig, um einen harmonischen Übergang zu gestalten.


Gemeinsame Elternabende helfen uns, gegenseitige Erwartungen zu formulieren und eine Basis zu schaffen für eine positive Lebens- und Lernsituation der Kinder. Zusätzlich findet auf Konferenzen und Fortbildungen ein wichtiger Austausch zwischen Erziehern und Lehrern statt.

 

Im Rahmen ihrer Besuche in der Grundschule schnuppern die Vorschulkinder im Unterricht der Erstklässler, lernen beim Patenschafts-Tag ihre Paten-Schüler kennen und werden auch im Kindergarten einmal von ihrer zukünftigen Lehrerin oder ihrem Lehrer besucht.